Obwohl die terroristische Bedrohung in den letzten Jahren abgenommen hat, bleibt sie ein ernstes Problem. Die Philippinen stehen weiterhin vor der Herausforderung vor allem in der Region Mindanao im Süden des Landest.
Gruppen wie die “Abu Sayyaf Group” (ASG), die “Bangsamoro Islamic Freedom Fighters “(BIFF), die “Maute-Gruppe” sowie die kommunistische “New People’s Army” (NPA), sind die Hauptakteure der Gewalt. Diese Gruppen planen weiterhin Entführungen, Bombenanschläge und andere Angriffe in den südlichen Regionen des Landes, wobei sie oft ohne Vorwarnung zuschlagen und Touristenorte, Märkte und lokale Regierungseinrichtungen ins Visier nehmen.
Die Radikalisierung in den muslimischen Gemeinschaften der Philippinen wird oft durch sozioökonomische Faktoren wie Armut und politische Frustration begünstigt. Viele junge Filipinos schließen sich extremistischen Gruppen an, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, da diese Gruppen oft Geld anbieten, um neue Mitglieder zu gewinnen. Diese Praxis spaltet die muslimische Gemeinschaft und gefährdet den interreligiösen Dialog.
Die philippinische Regierung hat erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung terroristischer Bedrohungen investiert. Die Streitkräfte der Philippinen (AFP) und zivile Einheiten führen fortlaufend Gegenmaßnahmen durch, um die Aktivitäten dieser Gruppen einzudämmen. Die Strategien umfassen die gezielte Tötung von Führungspersönlichkeiten, die Förderung von Aufgaben und die territoriale Einschränkung der Gruppen.