Das objektive Terrorismusrisiko in Monaco bleibt niedrig und ist eher der organisierten beziehungsweise zielgerichteten Kriminalität gegen Einzelpersonen zuzuordnen als einem ideologisch motivierten Terrorismus im klassischen Sinne. Die generelle europäische Terrorismusbedrohung gilt jedoch unverändert auch für Monaco als Teil des europäischen Sicherheitsraums, insbesondere aufgrund der Grenznähe zu Frankreich, der hohen Dichte potenziell hochwertiger Ziele und der internationalen Sichtbarkeit des Fürstentums.
Die primäre Verwundbarkeit Monacos liegt damit weniger in lokaler Radikalisierung oder eigenständiger terroristischer Infrastruktur als in transnationalen Bedrohungen, grenzüberschreitenden Spillover-Effekten aus benachbarten Konflikt- und Kriminalitätsräumen sowie in der hochgradig symbolischen, stark verdichteten Zielstruktur des Fürstentums.
