Bosnien-Herzegowina bleibt ein Land mit einer komplexen Sicherheitslage, die durch eine Vielzahl von Herausforderungen geprägt ist. Die Bedrohung durch Terrorismus wird als mittelmäßig eingestuft, insbesondere in Städten wie Sarajevo, Banja Luka und Mostar. Insbesondere Sarajevo, eine Stadt mit überwiegend muslimischer Bevölkerung, zeigt trotz relativer Stabilität weiterhin Anzeichen für Risiken durch radikalisierte Extremisten.
Ein besorgniserregender Aspekt ist die Rückkehr von ausländischen Kämpfern, die in Konflikten im Nahen Osten wie Syrien aktiv waren. Diese Personen könnten durch ihre Erfahrungen im Kampf und die Exposition gegenüber gewaltbereiten Ideologien eine erhöhte Gefahr für die innere Sicherheit darstellen.
Neben islamistischen Extremisten existieren auch rechtsextreme ethnonationalistische Gruppen wie die serbischen „Tschetniks“ und andere Neo-Nazi-Organisationen. Obwohl diese Gruppen keine formale Einstufung als terroristisch erhalten haben, tragen sie zur fragilen ethnischen Dynamik des Landes bei. Die historische Präsenz ausländischer Mudschaheddin während des Krieges von 1992 bis 1995 hat ebenfalls zu radikalen Hotspots in abgelegenen ländlichen Gebieten wie Gornja Maoča und Ošve geführt.
Die Sicherheitskräfte Bosniens arbeiten aktiv daran, diese Bedrohungen einzudämmen. Regelmäßige Operationen zur Festnahme von Verdächtigen sowie Überwachungsmaßnahmen in salafistischen Gemeinden zeigen Fortschritte. Dennoch bleibt das Land aufgrund der Verfügbarkeit von Waffen und der Gefahr von Selbst-Radikalisierung herausgefordert. Öffentliche Einrichtungen wie Polizeistationen, Verkehrsknotenpunkte und diplomatische Vertretungen gelten als potenzielle Ziele für Angriffe.
Bhutan ist Mitglied der Vereinten Nationen und unterstützt die globale Anti-Terror-Strategie der UN. Dies beinhaltet die Umsetzung von Resolutionen des Sicherheitsrates, die darauf abzielen, terroristische Aktivitäten zu unterbinden und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Bhutan profitiert auch von UN-Programmen zum Kapazitätsaufbau im Bereich der Terrorismusbekämpfung, insbesondere in Bezug auf die Stärkung der Grenzkontrollen und des Informationsaustauschs.
Die Regierung setzt auf eine Kombination aus internen Sicherheitsmaßnahmen und internationaler Zusammenarbeit, um die Stabilität und Sicherheit des Landes zu gewährleisten.
Die bhutanischen Sicherheits- und Notfalldienste sind jedoch begrenzt ausgestattet, was eine effektive Reaktion auf größere terroristische Bedrohungen erschweren könnte. Die Regierung hat daher präventive Maßnahmen ergriffen, darunter strenge Einreisekontrollen und die Überwachung potenzieller Risikogruppen.