03.02.2025 | In einem luxuriösen Wohnhaus in Moskau kam zu einer , bei der Armen Sarkisjan, ein prominenter prorussischer Paramilitär und Gründer des Arbat-Bataillons, getötet wurde. Der Sprengsatz detonierte im Eingangsbereich des Gebäudes, als Sarkisjan mit seinen Leibwächtern das Gebäude betrat. Bei dem Vorfall wurden zudem drei weitere Personen verletzt.
Sarkisjan war zuvor als Krimineller bekannt, der im Umfeld des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch agierte und während der proeuropäischen Proteste in Kiew im Jahr 2013/14 Schlägertrupps organisierte.
Der ukrainische Geheimdienst SBU stufte ihn als Verbrecher ein und beschuldigte ihn, während Russlands Invasion 2022 in der Ostukraine ein Bataillon aus Sträflingen aufgestellt zu haben. Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar, jedoch wird vermutet, dass dieser mit den anhaltenden Kämpfen zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen in Verbindung steht. Russische Medien berichten von einem gezielten Mordanschlag auf Sarkisjan, während das russische Ermittlungskomitee den Vorfall untersucht.