Bei den Anschlägen handelte es sich überwiegend um Granaten und zeitgesteuerte improvisierte Sprengsätze, die als „low-intensity“ klassifiziert wurden. Trotz der koordinierten und symbolträchtigen Durchführung kamen glücklicherweise weder Menschen ums Leben noch wurden Verletzte gemeldet, was vermutlich dem frühen Zeitpunkt an einem Feiertag zu verdanken war. Auch größere Sachschäden blieben aus, sodass die Behörden von gezielten Einschüchterungsaktionen statt von zerstörerischen Angriffen ausgingen.
Kurz nach den Detonationen bekannte sich die militante Separatistengruppe ULFA-Independent (ULFA-I) zu den Anschlägen. Die Gruppe hatte bereits im Vorfeld zum Boykott der Republic-Day-Feiern aufgerufen und nutzte die Detonationen offenbar, um politische Präsenz zu zeigen und Aufmerksamkeit zu erregen. Vertreter der Regierung verurteilten die Attacken scharf und kündigten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an. Die Ereignisse machten einmal mehr deutlich, dass trotz relativer Ruhe in Assam separatistische Bewegungen weiterhin in der Lage sind, koordinierte Anschläge auszuführen, insbesondere an symbolisch bedeutenden Tagen.
Der Wirkungsfaktor zeigt für die bessere Vergelichbarkeit von Anschlägen, dessen Wirkungsgrad. Die Berechnung erfolgt anhand der Anzahl an Toten, Verletzten sowie die Schwere des Vorfalls.
In die Berechnung fließen vier zentrale Faktoren ein:
Jeder dieser Faktoren wird unterschiedlich gewichtet. Die höchste Gewichtung erhalten Todesfälle, da sie die schwerwiegendsten Auswirkungen widerspiegeln. Anschläge, Verletzte und Geiselnahmen werden ebenfalls berücksichtigt, jedoch mit geringerer Gewichtung.
Der resultierende Wirkungsfaktor ermöglicht es, Vorfälle miteinander zu vergleichen.
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Jeder dieser Faktoren wird unterschiedlich gewichtet. Die höchste Gewichtung erhalten Todesfälle, da sie die schwerwiegendsten Auswirkungen widerspiegeln. Anschläge, Verletzte und Geiselnahmen werden ebenfalls berücksichtigt, jedoch mit geringerer Gewichtung.
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