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25.10.2023 | Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen als eine Befreiungsorganisation bezeichnet. „Die Hamas ist keine terroristische Organisation. Die Hamas ist eine Befreiungsgruppe, die kämpft, um ihr Land und ihr Volk zu schützen”, sagte Erdogan am Mittwoch in einer Rede vor Abgeordneten seiner konservativ-islamischen AK-Partei. 

25.10.2023 | Israel will nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu umfassend untersuchen, warum der Terrorangriff der islamistischen Hamas nicht verhindert werden konnte. „Dieses Versagen wird umfassend untersucht werden, alle werden Antworten geben müssen – auch ich“, sagte Netanjahu in einer Videoansprache d. Dies werde jedoch erst nach dem Krieg geschehen. Gegenwärtig sei es seine Aufgabe, „Israel zu einem entscheidenden Sieg zu führen“. Direkte Verantwortung für das politische und militärische Versagen am 7. Oktober übernahm er, anders als etwa Verteidigungsminister Joav Gallant, jedoch nicht.

24.10.2023 | Die internationale Koalition gegen die Terroroganisation Islamischer Staat soll nach Ansicht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auch die Hamas ins Visier nehmen. Unter Führung der USA wurde 2014 eine internationale Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegründet; gemeinsam mit lokalen Gruppen gelang es dann, den IS im Irak und später in Syrien militärisch zu besiegen. Er verübt aber weiterhin Anschläge.

24.10.2023 | Der israelische Geheimdienst Schin Bet und die Polizei haben Filmmaterial veröffentlicht, das angeblich die Vernehmung von sechs Hamas-Terroristen zeigt. Die Männer sollen alle am Angriff am 7. Oktober beteiligt gewesen sein. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie die Männer davon sprechen, dass sie die ausdrückliche Anweisung erhalten haben, Zivilisten zu töten und zu entführen. 

Einer der Männer erzählt in den Gesprächen, dass ihm gesagt worden sei, wer eine Geisel nach Gaza bringe, bekomme 10.000 Dollar und eine Wohnung. Die Echtheit der Aufnahmen sowie die Umstände, unter denen diese zustande gekommen sind, können nicht überprüft werden.

23.10.2023 | Der militärische Arm der Hamas hat zwei weitere weibliche Geiseln im Gazastreifen freigelassen

23.10.2023 | Die Leichname von mindestens 1.000 Hamas-Terroristen befinden sich in Händen der israelischen Armee. Dies berichtete die israelische Zeitung Ha’aretz.

23.10.2023 | Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht rund 320 Ziele der Hamas-Terroristen im Gazastreifen angegriffen. Darunter waren demnach auch Tunnel, mehrere Kommandozentralen, Militäreinrichtungen und Beobachtungsposten – dort sollen sich Hamas-Terroristen verschanzt haben.

20.10.2023 | Israel bestätigt die Freilassung von zwei amerikanischen Geiseln durch die Hamas. Die Islamisten gaben zuvor bekannt, eine Mutter und ihre Tochter seien aus humanitären Gründen freigelassen worden. Der Schritt gehe auf eine Vermittlung von Katar zurück.  Laut CNN stammen die Frauen aus dem Raum Chicago. 

18.10.2023 | Die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen eine Gruppe von zehn Hamas-Mitgliedern und das Finanznetzwerk der militanten palästinensischen Organisation angekündigt. Das US-Finanzministerium teilte mit, die Maßnahmen richteten sich gegen Personen, die ein Investmentportfolio der Hamas verwalteten, einen in Katar ansässigen Finanzvermittler mit engen Verbindungen zur iranischen Regierung, einen Hamas-Kommandeur und eine in Gaza ansässige virtuelle Währungstauschbörse.

16.10.2023 | Frankreich hat Ausreisemöglichkeiten für seine Staatsbürger aus dem Gazastreifen verlangt. Außenministerin Catherine Colonna warf der in der Region regierenden Hamas bei einem Besuch in Ägypten vor, Menschen mit französischer Staatsbürgerschaft nicht ausreisen zu lassen

16.10.2023 | Die islamistische Hamas hat erstmals ein Video mit einer mutmaßlichen Geisel im Gazastreifen veröffentlicht. In einem verbreiteten Video sieht man, wie einer jungen Frau eine Wunde am Arm verbunden wird, anschließend spricht sie direkt in die Kamera. 

Unklar war, wo, wann und unter welchen Umständen das Video entstanden ist. Medienberichten zufolge soll es sich um eine Israelin handeln, die auch die französische Staatsangehörigkeit hat. 

15.10.2023 | Der Kampf Israels gegen die Hamas wird nicht am Geld scheitern. Die Wirtschaft sei stark, alle Kampfhandlungen könnten finanziert werden, sagte Finanzminister Besalel Smotrich. Die Prioritäten in den Haushalten für 2023 und 2024 würden entsprechend geändert.

Notenbankchef Amir Jaron sagte, die finanziellen Auswirkungen seien beherrschbar, weil Israel mit soliden Finanzen in den wieder aufgeflammten Konflikt gehe. Die Wirtschaft sei derzeit stark und stabil. Sie habe sich schon in der Vergangenheit von schwierigen Phasen wieder erholen können. Konkrete Schätzungen zu den finanziellen Folgen seien aber noch schwierig. Viel hänge von der Dauer und Intensität des Konflikts ab. Der Schuldenstand liege unterhalb von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung . Das Haushaltsdefizit sei zuletzt auch 2024 mit rund 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erwartet worden..

15.10.2023 | Der Iran und die islamistische Palästinenserorganisation Hamas haben sich über eine Stärkung ihres Widerstands gegen Israel beraten. Bei ihrem Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha hätten Irans Außenminister Hussein Amirabdollahian und Hamas-Chef Ismail Hanija über Möglichkeiten gesprochen, die „Achse des Widerstands“ gegen Israel zu stärken, berichtete die iranische Staatsagentur Irna am Sonntag.

Gemeint ist damit eine Allianz militanter Gruppen gegen den jüdischen Staat. Seit der Islamischen Revolution von 1979 ist Israel Irans Erzfeind. Teheran hat seit den 1990er Jahren seine politischen und militärischen Beziehungen in der Region ausgebaut.

11.10.2023 | Die Schweiz will die islamistische Hamas im Gazastreifen als terroristische Organisation einstufen und verbieten lassen. Eine Arbeitsgruppe werde die rechtlichen Optionen für ein Verbot der Palästinenserorganisation prüfen. Für das Verbot hatte sich bereits die Sicherheitspolitische Kommission der größeren Parlamentskammer, des Nationalrats, ausgesprochen.

Die Schweiz ist bei solchen Entscheidungen traditionell zurückhaltend. Sie stellt stets ihre Neutralität heraus und bietet sich gerne als Vermittlerin zwischen verschiedenen Seiten an.

Terrorismusbezogene Vorfälle haben in den letzten Jahren in Algerien abgenommen. In der Vergangenheit haben Terroristen Angriffe an bedeutenden Daten und Jahrestagen durchgeführt. Angrissziele waren unter anderem Öl- und Gasanlagen, was Unternehmen dazu gezwungen hat, ihre Sicherheitsmaßnahmen vor Ort erheblich zu erhöhen.

Diese algeriechen Sicherheitskräfte konzentrierten ihre Aktivitäten und Ressourcen zunehmend auf die Sicherung der Grenzgebiete und der großen städtischen Zentren im Norden.

Militante Gruppen sind vor allem in ländlichen Gebieten im Norden des Landes und in den gebirgigen nordöstlichen Regionen sowie an den östlichen Grenzgebieten und im Süden aktiv. Die gebirgige Topographie dieser Gebiete erschwert die Sicherung und ermöglicht es militanten Gruppen, den Sicherheitsbehörden zu entkommen.

Die Hauptakteure sind „Al-Qaida im islamischen Maghreb“ (AQIM) und andere regionale islamistische Gruppen, einschließlich Zellen des „Islamischen Staates“ (IS), die im ganzen Land operieren. Diese Gruppen haben die Absicht, Angriffe in großen städtischen Zentren zu orchestrieren. Die Häufigkeit von Anti-Terror-Operationen und Festnahmen unterstreicht die fortgesetzte Aktivität militanter Gruppen.

Die aktivste Gruppe ist AQIM. Sie verübt hauptsächlich Angriffe mit improvisierten Sprengvorrichtungen (IEDs), falschen Straßensperren, bewaffneten Überfällen und Hinterhalten. Die Hauptziele sind Sicherheitskräfte und Regierungsbeamte. Jedoch ist die Anzahl der verzeichneten Angriffe dieser Gruppe aufgrund verstärkter Anti-Terror- und Grenzsicherheitsbemühungen gesunken. Es ist nicht anzunehmen, dass AQIM die Fähigkeit oder den Willen haben, einen groß angelegten Angriff auf die Küstenstädte Algeriens zu starten. Stattdessen werden sie voraussichtlich weiterhin isolierte Angriffe im Wüsteninneren des Landes durchführen.

Die Basen von AQIM befinden sich im Süden in der Nähe der Sahel-Region, von wo aus sie Angriffe in Nachbarländern durchführen sowie in den bergigen Gebieten im Nordosten und in der nördlichen Kabylei-Region, insbesondere in den Provinzen Bouira, Tizi Ouzou und Boumerdes. Auch in den nördlichen Provinzen Medea, Ain Defla, Tipaza sowie Sidi-Bel-Abbes und Tlemcen gibt es Aktivitäten.

Die Bevölkerung Algeriens besteht zu 99 Prozent aus sunnitischen Muslimen, was es dem IS schwer macht, von der sunnitisch-schiitischen Spaltung Gebrauch zu machen, wie es in anderen Ländern der Fall ist, um Rekrutierung und Gewalt anzustiften. Die Gruppe ist jedoch widerstandsfähig, und periodische Vorfälle deuten auf die anhaltende Präsenz und Absicht von IS-Netzwerken hin, die Sicherheit und Stabilität zu untergraben.

12.02.2024 |Ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Schüttgutfrachter einer griechischen Reederei wurde nahe der jemenitischen Küste binnen zwei Minuten zweimal mit Raketen beschossen . Huthi-Rebellen im Jemen bekannten sich zum Angriff. Offenbar erlitt das Schiff Schäden an der Steuerbordseite. 

09.02.2024 | Der verurteilte Attentäter Salah Abdeslam wird nun in Frankreich seine Haftstrafe verbüßen. Ursprünglich wurde Abdeslam im Jahr 2022 in Frankreich wegen seiner Mitwirkung an den Anschlägen in Paris im November 2015 zu lebenslanger Haft verurteilt. Anschließend wurde er für das Verfahren zu den islamistischen Terroranschlägen in Brüssel im Jahr 2016 nach Belgien ausgeliefert.

06.02.2024 | Die Regierung Kolumbiens und die Rebellen der „National Liberation Army“ (ELN) haben ihre bilaterale Waffenruhe um weitere sechs Monate verlängert und gleichzeitig die Einrichtung eines Fonds angekündigt, der von mehreren Spendern finanziert wird, um den Friedensprozess zu unterstützen.

Präsident Gustavo Petros Regierung hat seit 2022 sechs Runden von Friedensgesprächen mit der ELN geführt, die von verschiedenen Ländern unterstützt werden.

18.01.2024 | Die USA haben die jemenitische Huthi-Miliz wieder auf die Liste weltweit agierender Terrororganisationen gesetzt. Grund seien die anhaltenden Angriffe der Miliz im Roten Meer und im Golf von Aden. Die Einstufung bedeutet, dass weiterreichende Sanktionen gegen die Huthi verhängt werden. Kurz vor dem Ende der Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2021 wurde die Einstufung der Huthi als Terrororganisation veranlasst. US-Präsident Biden machte dies kurz darauf rückgängig, um die Lieferung humanitärer Hilfsgüter nach Jemen zu vereinfachen.