06.03.2025 | Die israelischen Armee führte eine mehrwöchigen Offensive gegen militante Gruppen im nördlichen Westjordanland durch. Diese Offensive hat zur Vertreibung zehntausender Palästinenser aus ihren Häusern geführt und gilt als eine der umfangreichsten Militäraktionen in der Region seit Jahren. Die Militäroperationen haben zu erheblichen Zerstörungen geführt, wobei Häuser und Infrastruktur demoliert wurden.
In Dschenin konzentrierten sich die Einsätze zunächst auf das Flüchtlingslager, das mittlerweile verlassen ist. Danch weiteten die israelischen Streitkräfte ihre Operationen auf östliche Stadtteile aus, wo sie die Stromversorgung kappten und Straßen aufgruben.
Die israelische Armee rechtfertigt ihre Vorgehensweise mit der Notwendigkeit, gegen militante Gruppen vorzugehen, die seit Beginn des Gaza-Krieges 2023 verstärkt aktiv geworden sind.
Während das Militär betont, Palästinenser nicht gewaltsam zu evakuieren, argumentieren viele Bewohner, dass die massiven Zerstörungen und der Abbruch der Grundversorgung ihnen keine andere Wahl lassen, als ihre Häuser zu verlassen. Die humanitäre Situation in den betroffenen Gebieten bleibt angespannt, während die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen mit wachsender Sorge beobachtet.
04.03.2025 | Bei einer gezielten Operation im Westjordanland haben israelische Streitkräfte den hochrangigen Hamas-Kommandeur Aysar al-Saadi in der Stadt Dschenin getötet.
Bei dem Einsatz wurde ein weiterer Hamas-Kämpfer getötet und drei weitere Mitglieder der Organisation festgenommen.
Die Hamas bestätigte den Tod al-Saadis, betonte jedoch, dass dies ihre Entschlossenheit im Kampf gegen Israel nicht beeinträchtigen werde.