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IS-Rückkehrerin verurteilt

25.03.2022 | Das Oberlandesgericht in Hamburg hat eine 44-jährige IS-Rückkehrerin wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, Kriegsverbrechen, Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht sowie fahrlässiger Tötung zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.[1]

Die Angeklagte war im August 2016 ihrem Mann nach Syrien nachgereist und nahm auch ihre Kinder mit. Ihr damals 14 Jahre alten Sohn soll in Rakka an einer militärischen Ausbildung teilgenommen und dann für den IS gekämpft haben. Der Junge starb im Februar 2018 bei einem Bombenangriff.

 

 

[1] Vgl. Süddeutsche Zeitung (2022): IS-Rückkehrerin verurteilt. In: Süddeutsche Zeitung, 25.03.2022.