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FRANZÖSISCH-GUYANA

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Die Bedrohung durch radikalen religiösen Terrorismus in Frankreich bleibt bestehen, aber in Französisch-Guayana ist die Gefahr von Anschlägen aufgrund der beträchtlichen geografischen Distanz geringer. Bisher gibt es keine Berichte über terroristische Gruppen, die in diesem Überseegebiet aktiv sind, und es wurden keine Vorfälle oder Bedrohungen gegen ausländische Staatsangehörige oder Interessen gemeldet.

Trotz der allgemeinen Abgeschiedenheit mildert die relative Entfernung von Französisch-Guayana die Gefahr des internationalen Terrorismus nicht vollständig. Frankreich bleibt weiterhin ein attraktives Ziel für radikale religiöse Aktivisten. Die Möglichkeit wahlloser Anschläge in öffentlichen Bereichen sollte nicht ignoriert werden, obwohl die Reise zwischen dem französischen Festland und den überseeischen Departements leicht möglich ist.

Obwohl es derzeit keine inländischen terroristischen Gruppen im Land gibt, könnte Französisch-Guayana theoretisch als Aufmarschgebiet genutzt werden. Die Durchlässigkeit der Landesgrenzen, die Existenz riesiger unbewachter Waldgebiete und der Zustrom illegaler Einwanderer schaffen Bedingungen, unter denen illegale Aktivitäten, einschließlich terroristischer Planungen, möglich wären.

 

Frankreich hat angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um auf die terroristische Bedrohung zu reagieren. Ein System zur Einstufung der Bedrohung ermöglicht die Bereitstellung bewaffneter Kräfte an wichtigen Standorten, einschließlich der Überseegebiete. Der französische Sicherheitsapparat, bestehend aus Militär, Nachrichtendiensten und Polizei, ist verantwortlich für die Sicherheit der Bürger in Französisch-Guyana, den Schutz des Territoriums und der Infrastruktur sowie die Verhinderung von Terroranschlägen.